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Die Geschichte der Gründung des Berkaer Karnevals

Die kulturelle Bedeutung Berkas, die aus jahrzehntelanger Tradition erwachsen ist, sowie die Verpflichtung zu fortschrittlicher Weiterentwicklung in unserer Gegenwart machten es notwendig, auch bei uns alle Kräfte zusammenzufassen, die sich aktiv und bewußt am kulturellen Leben unserer Stadt beteiligen wollen.
So wurde beschlossen, ein Volkskunstensemble zu bilden. Die Gründung erfolgte in der Jahreshauptversammlung des damaligen Volkschores in Verbindung mit der Tanzgruppe am 24.1.1959.

Zum Volkskunstensemble Berka/Werra schlossen sich zusammen:
der Frauenchor, die Tanzgruppe,
der Männerchor (Liedertafel 1955),
der gemischte Chor, die Blaskapelle,
die Instrumentalgruppe und
die Laienspielgruppe.

Als 1. Vorstand wurde Ernst Gotzian benannt. Damit wurden alle bisherigen Laienkräfte zu einem zentralen Ensemble zusammengefaßt.
Ernst Gotzian ist es auch, der als Vater des Berkschen Karnevals gilt. Gemeinsam mit Rudolf Scholl und Adam Frank berief er den ersten Elferrat und stellte mit ihm ein buntes närrisches Programm zusammen.
Damit wurde nach etwa 75 Jahren die Karnevalsidee in Berka wieder zu neuem Leben erweckt. Denn bereits damals wurden von der Liedertafel die sogenannten "Fastnachtsscherze" veranstaltet. Diese waren von so origineller Art, daß sie nun als „Großer Berkaer Karneval" wiedererscheinen sollten.

Der Erfolg des 1. Berkscher Karnevals von 1960 ermutigte die Initiatoren und bestärkte ihren Vorsatz, es nicht bei bescheidenen Anfängen zu lassen, zumal das Programm eine wahrhaft neue Begeisterung beim närrischen Volk der Stadt Berka/Werra und ihrer Umgebung auslöste.
Mit jedem Jahr wurde das närrische Treiben des Karnevals in sich gefestigter und die Bevölkerung zeigte, daß sie sehr viel Sinn für wahren Humor und echte Lebensfreude hat.

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